| Internationales Werdenberger-Herbst Turnier |
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Uster war am 37. Internationalen Werdenbergerturnier einmal mehr mit einer großen Equipe vertreten. Neben allen bekannten Kämpferinnen und Kämpfer aus der Ostschweiz, Graubünden und dem Tessin waren auch einige Clubs aus Deutschland, Österreich und Italien am Start. Für den JC Uster starteten total 13 Kämpferinnen und Kämpfer, welche einmal mehr auf die tolle Unterstützung der vielen mitgereisten Eltern zählen konnten. Den Auftakt machten in der Klasse B (2000 und jünger) Nico Zuffellato, Joël Kehl, Gian Kraus und Delia Vetterli. Nico (Jg. 2003) und Joël (Jg. 2002) hatten in ihrem 5er, resp. 4er Pool um einiges ältere und stärkere Gegner und trotzdem konnten sie beide jeweils einen Kampf gewinnen. Sie verpassten aber schlussendlich den Einzug ins Halbfinale-Finale der ganzen kategorie, welches nur den beiden Poolersten und –zweiten zustand. Beide landeten auf dem verdienten fünften Schlussrang. Gian Kraus (Jg. 2001) absolvierte 4 Kämpfe, wobei er zwei mit tollem Einsatz gewann und zwei verlor. Einer davon ging nur knapp verloren, sodass er zumindest am Halbfinale schnuppern konnte. Er erreichte den siebten Schlussrang. Delia (Jg. 2002) kämpfte sich gegen eine starke erfahrene Rheintalerin im best-of-three durch. Sie gewann den ersten Kampf, verlor jedoch nachher zweimal, sodass sie schliesslich den zweiten Rang belegte. Angesichts des Umstandes, dass unsere Teilnehmer noch zu den Jüngsten zählten ein beachtliches Schlussergebnis. Bei den Schüler A traten Siro Stump, Yanik Frey, Lucius Galliker, Michael Jost, Julian Maritz, Michael Schmid, Lukas Wittwer, Philipp Koch und Gioia Vetterli an. Siro (-40) und Gioia (-48) kämpften souverän gegen die starken Gegner. Siro gewannen alle seine vier Kämpfe mit schönem Judo und holte sich in einem tollen Finalkampf schlussendlich verdient die Goldmedaille. Gioia hatte ein Sechser Pool und dominierte ihre Gegnerinnen ebenfalls. Mit sehr schönen fünf Siegen landete auch sie zuoberst auf dem Podest. Yanik Frey gewann bis 36kg zwei und verlor zwei Kämpfe (einen davon reglementwidrig wegen einer verbotenen Technik des Gegners, was aber trotz Intervention des Coaches ungeahndet blieb). Dank den besseren Einzelwertungen im 5er Pool holte er aber schliesslich den verdienten zweiten Schlussrang. Lucius (-33) hatte ein Bresil-System vor sich und gewann zwei Kämpfe, resp. verlor deren zwei, darunter leider auch den Kampf um den 3. Platz – Leder und fünfter Schlussrang für ihn. Gian war als Doppelstarter in der gleichen Gewichtsklasse dran, gewann einen Kampf und verlor zweimal. Er sicherte sich damit ebenfalls den fünften Schlussrang. Michael Jost startete zusammen mit Michael Schmid in der gleichen Klasse wie Siro (-40). Michael Jost gewann drei Kämpfe und verlor lediglich das Halbfinale in einem bis zum Schluss spannenden Kampf gegen Siro (übrigens der einzige Kampf, den Siro nicht Ippon gewann), was den dritten Schlussrang bedeutete. Michael Schmid zeigte einen wunderschönen ersten Kampf, welchen er gewann, musste sich aber danach noch zweimal knapp geschlagen geben, sodass er den tollen 5. Schlussrang holte. Julian gewann bis 45kg einen Kampf und verlor etwas unglücklich zwei Begegnungen. Auch er landete damit auf dem fünften Schlussrang. Lukas erwischte eigentlich einen guten Tag und gewann bis 50kg seine Kämpfe, bis er im Halbfinale wegen eines Kopfsturzes disqualifiziert wurde und den Kampf um den dritten Platz wegen Unwohlsein forfait geben musste. Leider nur der fünfte Rang, es hätte heute ev. Gold gewinkt. Philipp kämpfte in der gleichen Klasse ebenfalls souverän und stieß ins Finale vor. Dort erwischte es ihn leider etwas unglücklich und es blieb ihm das dennoch sehr verdiente Silber. Insgesamt also ein gutes Gesamtresultat (Resultat-Übersicht als PDF). Übrigens durfte Uster den Mannschafts-Wanderpokal nach dreimaligem Gewinn 2008, 2009, 2010 behalten, was natürlich auch eine schöne Gesamtauszeichnung war.
Für die vielen mitgereisten Eltern ebenfalls ein tolles Dankeschön. Am nächsten Wochenende stehen die Ostschweizer Einzelmeisterschaften auf dem Programm. Sicher wird die eine oder andere Begegnung als Revanche zu verstehen sein. Das Coach-Team: Steffi, Gabi, Kathrin, Nörbi |



