Sumiswald 27. – 30. Dezember 2011
Tag 1

Der erste Tag ist vorbei und es liegt ein spannendes Training hinter uns!
Das Training der Grossen wurde von Giorgo geleitet. Wir übten am Osoto-gari sowie
am Uchi-mata. Danach gab es etwa eine Stunde Randori. Während dessen machten
die Jüngeren mit Jenny O-uchi-gari, gefolgt von Bodentechniken und abschliessend
gab es noch Randori. Das war es schon mit dem ersten Trainingstag. Nach dem
Training gingen wir gemeinsam ins Forum Sumiswald Essen. Einige von uns
nahmen noch ein erfrischendes Bad. Leider mussten wir schon um 22:30 ins Bett.
Darum endet unser Bericht jetzt. Wir hoffen, der Rest der Woche wird auch so toll.
Geschrieben Jan I. & Lucius G.

 

Tag 2
Der Tag begann schon um 6:30 in der Turnhalle, welche sich im gleichen Gebäude
wie unsere Unterkunft befindet. Während die Jungschar sich mit Giorgo bei einem
angenehm lockeren Guten-Morgen-Training vergnügte, durften die armen U20er
bereits die Tests für die Rumpfstabilität vorholen, welche Bestandteil des
Selektionstages ist.
Nach dem Frühstück folgte eine mehr als zweistündige Judoeinheit, in der Hälfte
aufgeteilt in Technik und Randori. Zur Belohnung gab es anschliessend
Kartoffelstock, Gemüse und Schweinebraten (zwei Scheiben!!) Ausgelaugt von dem
vorangegangenen Training machte es sich dann der Grossteil der Truppe im Bett
gemütlich. Viel Zeit zum Erholen blieb jedoch nicht, denn die nächste Einheit rief. Zur
Überraschung aller gab es jedoch nicht nur ein ganz normales Judotraining, sondern
eine Einführung ins Ju-Jitsu Fighting war geplant! Entsprechend übernahm dann ein
Gasttrainer die Leitung und ohne allzu grosse Umschweife kamen wir schnell zum
Kämpfen. Da Ju-Jitsu sich deutlich vom Judo unterscheidet (speziell durch die
Schlagtechniken), war es für uns alle ganz fremd und neu. Nach einigem
Eingewöhnen und Ausprobieren fanden wir jedoch alle auch Spass daran und
konnten die Einheit geniessen.
Die Jüngeren und Leichteren verbrachten den Morgen mit Marc Favre. Seine
Trainingseinheit bestand auschliesslich aus Boden: zuerst repetierten wir die Technik
vom Montag. Anschliessend bauten wir darauf weiter auf, übten neue Varianten und
verschiedene Situationen, je nach dem ob Uke oder Tori zwischen den Beinen von
seinem Kontrahenten kniet. Das Nachmittagstraining gab Ludovig Chammartin. Er
versuchte uns das Timing von Fusswürfen bei zu bringen und rundete die Lektion mit
Okuri-aschi-barai und einen Konter für Okuri-ashi-barai ab.
Den Abend verbrachten wir gemütlich beisammen und genossen einen Film.
Geschrieben SS & SS alias Siro Stump & Simon Schnell

Tag 3
Wieder startete unsere erste Einheit um 6.30 Uhr. Doch wegen einiger Beschwerden
am Vortag, der Receptionist dachte, die Decke falle ihm gleich auf den Kopf, wurden
die Sprints heute weggelassen und dafür Kraftübungen zu zweit durchgeführt.
Nach dem Frühstück gefolgt von einem kurzen Nickerchen, ging es zur
Morgeneinheit, geführt von Ran. Nach einem intensiven Einwärmen zeigte er uns
verschiedene Varianten einer Bodentechnik. Danach konnten wir die neu erlernten
Techniken gleich versuchen umzusetzen im Bodenrandori. Nach der 2 Min Pause
ging es dann gleich weiter mit Reihenkämpfen. 5 mal 5 Minuten mussten die 12
Judokas in der Mitte durchhalten. Das Mittagessen hatten wir uns damit redlich
verdient. Ein kurzer Power-Nap und wir standen schon wieder umgezogen in der
Halle. Da einige den Ausdruck “Just one line“ nicht verstanden oder keine Lust
hatten, auf Simon zu hören, musste der Arme 50 Liegestützen machen (er schloss
das Training mit total 148 gemachten Liegestützen ab). Danach startete das Training
mit einem kreativen Einwärmen von Dominik Hischier bis dann wie gewohnt Giorgio
wieder übernahm. Wir repetierten O-soto-gari und Uchi-mata und rundeten mit vielen
Standrandoris das Training ab.
Bei den Jüngeren gab am Morgen Jenny das Training. Wir machten zuerst ein
cooles Aufwärmen und danach Morote-seoi-nage und O-uchi-gari aus dem Ziehen
heraus.
Danach gab es noch ca. 5-6 Randori. Am Nachmittag leitete Jenny erneut das
Training und Ran das Aufwärmen. Es war ein typisches Ran Aufwärmen. Danach
ging es weiter mit Boden bei Jenny. Sie zeigte uns eine Technik, wie man aus der
Rückenlage in eine Beinklammer und wieder raus kommt. Danach hatten wir etwa 1
Stunde Randori. Jenny und Ran legten ein langes Seil auf die Matten, so dass das
Mattenfeld geteilt war. Die Verlierer des Bodenrandoris mussten hinter das Seil
gehen und dort mit den anderen Verlierern Randori machen. Der Gewinner war am
Schluss Simon Heid. Danach gab es noch 2 Standrandori und wir konnten unter die
Dusche.
Geschrieben Lukas Wittwer und Fabienne Kocher