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Fortbildung J+S mit Hiroshi Katanishi

Am vergangenen Wochenende war mit Hiroshi Katanishi, Träger des 8. Dan Judo, erneut hoher Besuch im Ustermer Dojo. Er leitete an zwei Tagen ein Jugend + Sportmodul wie bereits im Jahr zuvor. Damals durften aus Platzgründen nur 45 Judoka teilnehmen, den Restlichen hatten wir versprochen, dass wir versuchen werden, Hiroshi nochmals zu engagieren, was uns gelang. Der ehemalige Trainer des Französischen und Schweizer Nationalteams begeisterte erneut mit seinem geschmeidigen Judo. Zum Aufwärmen startete er das Morgentraining mit Tandoku-rentsu, wobei der Judoka die Würfe ohne Partner übt, dies tönt jetzt einfach, doch auch ohne Partner müssen die Bewegungen und die Fussstellungen präzise nach vorwärts, rückwärts und seitlich ausgeführt werden. Dazu kommen noch die Hände (Tsurite, die Fischer-Hand welche Uke’s Rever greift) und Hiki-te, die Pulling-Hand, die am Ärmel greift und zieht. Eine Menge woran man denken muss …..
Weiter ging es mit einer Bodentechnik, nachdem ein Wurf nicht zum Sieg sondern nur zum Vorteil (Waza-ari) ausgeführt wurde. Sofort schnappte sich Hiroshi den Arm und fixierte seinen Partner (Uke) mit seinem Arm, den Händen, den Beinen und seinem Gesäss, so dass sich dieser fast nicht mehr bewegen konnte und für jede Bewegung, die Uke ergriff um auszubrechen, hatte Hiroshi bereits eine Lösung zur erneuten Festlegetechnik, also kein Entkommen für Uke! Nach einer kurzen Mittagspause, einer interessanten Fragestunde und den J+S-News ging es mit einem kurzen Aufwärmen im Stand weiter. Als weiteres Aufwärmelement zeigte uns der pensionierte Grossmeister verschiedene Gangarten, Ayumi-ashi und Tsugi-ashi und wie man diese Gangarten auch dynamisch und geschmeidig ausführen kann. Etwas frustrierend für die viel jüngeren Teilnehmer. Auch bei den Partnerübung, Uchi-komi (Wurfeingang ohne Wurf) ging es darum, das richtige Timing für das Eindrehen zu finden, um seinen Gegner im richtigen Moment zu werfen, oder die richtige Stellung zu finden, um möglichst ohne Kraft zum Erfolg zu kommen.
Hiroshi zeigte uns die Fusswürfe O-kuri-ashi-barai und Ko-uchi-gari und wie man mit einem gekonnten schnellen «Hüpfer» noch effizienter diese Würfe ausführen kann. Mit konkreten Hinweisen konnte Hiroshi einzelnen Teilnehmern zu einem Erfolgserlebnis verhelfen.
Arigato.

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In Morges werden Helden geboren

Das Judo Turnier von Morges zählt zu den grössten und am stärksten besetzten Turnier für Kinder und Jugendliche in der Schweiz. Wer hier auf dem Podest steht, hat an diesem Tag Grosses vollbracht. Das Ustermer Team ist dieses Jahr über sich selbst hinausgewachsen. Zusammen im Training pushen sie sich zu Höchstleistungen und im Wettkampf stehen Sie zusammen und pushen sich gegenseitig zum Sieg. Du willst Teil dieser fantastischen Gang werden?  Trainiere mit ihnen und komm mit zu den grossen Wettkämpfen - und du bist dabei.

Delia Vetterli, Sarina Buffet, Nico Zuffelato und Jannis Wittwer konnten mit ihren TOP 3 Platzierungen direkt die Qualifikation für sie Schweizer Meisterschaften im November klar machen. Ab jetzt zählt jeder Wettkampf fürs Ranking und der Druck der Qualifikation ist genommen.

Beim Schülerturnier am Sonntag konnten fast alle einen Platz in der Hauptrunde erkämpfen und die Kämpferinnen und Kämpfer aus Uster holten deutlich mehr Medaillen als noch vor einem Jahr. Eine besondere Premiere feierte Christian Tomuschat - mit 6 Siegen aus 6 Kämpfen konnte er sich erstmals an einem Nationalen Turnier ganz oben aufs Podest steigen. Neben Christan konnten auch Emma und Daniel ungeschlagen ihre Kategorie gewinnen und weitere Goldmedaillen in ihrer Judokarriere sammeln.

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Selbstverteidigung für Rollstuhlfahrer

Ein aussergewöhnliches Projekt: Bewegung und Spass mit einem ernsten Hintergrund. Das 1x1 der Selbstverteidigung mit Annekäthi, Mario und Florian.

Wo tut es im Ernstfall dem Angreifer richtig weh, wie bekomme ich Luft, wenn jemand einen würgt, welche Möglichkeiten habe ich noch mich gegen Tritt und Schläge zu verteidigen, wenn man am Boden liegt, um genügend Zeit zu gewinnen um Hilfe auf mich aufmerksam zu machen.

Und im Notfall einfach den Mut haben zuzubeissen, Finger in die Augen, auf die Ohren zu schlagen oder in die Weichteile boxen....

Das klingt alles so einfach, aber wenn man sich dieser Waffen nicht bewusst ist, ist man bei Attacken meist paralysierte und starr vor Angst. Dieses Bewusstsein galt es zu schärfen. Dass man im Rollstuhl einen Angreifer in die Flucht schlägt ist relativ schwierig, aber sich Luft verschaffen und Hilfe rufen, das geht.

Für die 12 Teilnehmer stand an den 2 Kursen zum einen die Prävention und zum anderen das Erabeiten von individuellen Möglichkeiten sich zu wehren auf der Agenda.

Jeder hatte mit einem anderen Handicap zu kämpfen und so gab es kein einzelnes Patentrezept, welches für jeden gepasst hätte. Die Teilnehmer wurden animiert und ermutigt sich selbst zu überlegen, wo ihre Möglichkeiten stecken. Und gerade dieses Erarbeiten von eigenen Optionen sorgte für ordentlich Leben und Spass in der Gruppe.

Selbstbewusstsein stärken

In kritischen Situationen ist meist ein gesundes Selbstbewusstsein die halbe Miete. Denn das ist nötig, um einem Angreifer entschlossen entgegentreten zu können. Die meisten Täter gehen wohl davon aus, dass behinderte Opfer sich nicht wehren können. Ein positives Selbstwertgefühl mit entschlossener Gegenwehr verunsichert die Täter. Es ist in der Selbstverteidigung wichtig, sich seiner Stärken bewusst zu sein und sich ein positives Selbstbild zu erarbeiten – wie in anderen Lebensbereichen auch.

Und das Beste: Fortsetzung folgt.... wahrscheinlich schon diesen Herbst.

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Danke Thilo

Thilo Pachmann, Mitbegründer der ersten Generation des JCU Powerteams um Fabienne Kocher und Nils Stump und treibende Kraft in der Wettkmapfausbildung im Judo Club Uster hat für sein Training einen würdigen Nachfolger gefunden. Er übergibt nach 15 Jahren das Montagstraining an Olympiacoach Ran Grünenfelder.

Thilos Abschiedsgeschenk

Was wäre ein Montagabend im Januar ohne Seilspringen. – Während wir zusammen erstmals seit 12 Jahren im Januar die Freuden eines Judotrainings ohne Seilspringen mit Ran geniessen, wird Thilo nochmals für uns Springen… das ganze Training lang. Und Thilo springt nicht einfach so – er spring für einen guten Zweck. Er hat 90 Minuten Zeit und jeder hat die Möglichkeit einen Betrag pro Sprung den Thilo innerhalb von 90 Minuten schaffte für eines der folgenden Projekte zu spenden.
1. Swiss Special Needs Turnier
2. Sommerturnier für Kinder

Wenn das Seil und seine Hüfte nicht reisst, schafft er wahrscheinlich zwischen 7000-9000 Sprünge.
Spendengebote bis Montag 19.30 Uhr an Robert via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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